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Auszug Wäsmeli-Samichlaus

Schön war er schon immer, der Wäsmeli-Samichlaus mit seinem Gefolge, dem Diakon, den Treichlern, den Zwärgli und den Schmutzlis mit den Fackeln. So habe ich ihn vor vielen Jahren schon erlebt.

Von Herzen habe ich mich am Samstag  Abend gefreut, dass der Wäsmeli Samichlaus nach wie vor einer der schönsten Samichläuse geblieben ist. Eine grosse Menschenmenge hat den Samichlaus am Samstagabend vor der Klosterkirche Wesemlin erwartet. Wunderschön hat er sich der Öffentlichkeit präsentiert mit seinem Gefolge.

Mich hat beeindruckt, dass der Samichlaus nach seiner Begrüssung gleich den Kontakt mit den Kindern gesucht hat und mit ihnen zusammen den Sinn der Samichlausen-Tradition, den Sinn der beginnenden Adventzeit und des Weihnachtsgeschehens gedeutet hat. Begeistert haben die Kinder Antworten auf die Fragen des Samichlaus geantwortet. Ganz still lauschten sie dem Samichlaus, als er ihnen die Geschichte vom kleinen Weihnachtsbaum erklärte, an den ein Engel die Sterne vom Himmel hängte.

Spannend wurde es als der Samichlaus die Kinder einlud, ihm Gedichte oder Verse vorzutragen. Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden die schönen und lustigen Beiträge von Tim, Louis, Caspar und Elija.

Mich beeindruckte, dass sich der Samichlaus anschliessend unter die Menschenmenge mischte, damit die Kleinen und die Grossen Gelegenheit hatten ihn zu grüssen und ihm in die Augen zu sehen. Wohltuend war bei der winterlichen Kälte der wärmende Punsch und Glühwein und der köstliche Lebkuchen.

Und wie immer begann dabei auf dem Klosterplatz das lustige und wilde Schmutzli-Jagen. Ich finde es schön, dass die Samichlausen-Tradition auf dem Wesemlin über viele Jahre lebendig geblieben ist und hoffentlich noch lange lebendig bleiben wird. Herzlichen Dank an die vielen Engagierten der Samichlausen-Gruppe und vielen Dank an die vielen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Anwesenheit diese schöne Tradition würdigen.

Bruder Josef Bründler