Apfelbaum-Pergola-Schnitt
Miguel De Costa, Diego Di Ponzio, Fabian Steiner, Tilo Zeier und Dwight Kerwin haben sich bei Wind und Wetter an den Schnitt der Apfelbaumpergola gemacht. Unter fachkundiger Anleitung von Franz Helfenstein haben sie die Pergola wieder in Form geschnitten. Es ist eine Win-Win-Situation: Einerseits können junge Gärtner eine Lernerfahrung beim Schneiden einer besonderen Kulturform machen, andererseits kommen die Klostergärtner bei dieser aufwändigen Arbeit schneller voran und es ist erst noch kurzweilig!
Vielen Dank für eure Mitarbeit!
Br. Paul Mathis
Apfelbaumpergola
Die Apfelbaumpergola besteht gemäss Bildquellen bereits vor 1909. Sie diente den Brüdern als Ort zum Wandeln im Schatten der Apfelbäume. Die Pergola besteht aus 30 Jochen und ist aus vorfabrizierten T- und L-Stahlwalzprofilen konstruiert. Aktuell flankieren 65 Apfelbäume verschiedenster Sorten die Pergola. Sie werden immer noch sehr aufwändig in die Form gezogen. Die Profilverbindungen waren ursprünglich genietet. Ein paar wenige Verbindungen sind heute noch vorhanden. Später wurden die Teile, welche ausgewechselt werden mussten, mit 6-Kant-Schrauben befestigt. Die T-Profil-Bögen münden in ein einfaches Betonfundament und der Weg wird von vorfabrizierten Rasenbordsteinen aus Beton gefasst. Die Apfelbaumpergola hat in der Gesamtanlage eine wichtige räumliche Stellung und bildet mit ihrer L-Form einerseits das Vis-a-Vis des Klosters und andererseits die Grenze zwischen dem Nutzgarten und dem Wiesland. Sie steht unter Denkmalschutz.
Franz gibt Miguel und Diego Schnitt-Anweisungen
Franz, Miguel und Diego begutachten den Schnitt auf Distanz
Dwight, Diego und Miguel haben unterdessen ein Gespür für den Schnitt
Die Pergola bekommt wieder Form
Franz zeigt Tilo und Fabian, worauf es beim Schneiden ankommt
Der saubere Schnitt auf eine Knospe ist wichtig
Apfelbaum vor dem Schnitt
Apfelbaum nach dem Schnitt
Die "Tunnel-Form" kommt auch bei Schnee zur Geltung...