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Eine Reise auf den Spuren des heiligen Franziskus

Assisi, die Wiege des Franziskanerordens, verzaubert mit seinem mittelalterlichen Charme und der inspirierenden Geschichte des heiligen Franziskus. Unter der Leitung von Bruder Hanspeter und Bruder George begaben wir uns auf eine unvergessliche Reise in die Heimat dieses demütigen Gottesmannes. Diese lang ersehnte Pilgerreise sollte nicht nur kulturell, sondern auch spirituell bereichernd sein.

Mit einem Reisesegen starteten wir unsere Pilgerfahrt von Luzern aus. Über Bellinzona und Parma erreichten wir am Abend das bezaubernde Assisi, wo uns enge Gassen, Frühlingsblumen und betörender Jasminduft empfingen.

Assisi, die Stadt des heiligen Franziskus und der heiligen Klara, bot uns tiefe Einblicke in die franziskanische Spiritualität. Die Oberstadt mit der Rocca Maggiore gewährte einen atemberaubenden Panoramablick und erzählte von Assisis kriegerischer Vergangenheit. Die Geschichte der Stadt, insbesondere die Kriegsgeschichte, vermittelte uns ein lebendiges Bild der Vergangenheit.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Doms und der Kirche San Rufino auf der Piazza del Comune. Hier spürten wir die spirituelle Kraft der Orte, an denen Franziskus und Klara einst beteten. Den ersten Tag schlossen wir mit einer Eucharistiefeier in der Domus Laetitiae ab, einem ehemaligen Kapuzinerkloster, das heute als modernes Hotel dient.

Auf den Spuren des Poverello
Die Geburtsstätte des Heiligen in der Chiesa Nuova, Santa Chiara und der Dom Santa Maria Maggiore, wo das Grab des seliggesprochenen Carlo Acutis ruht, waren weitere Stationen unserer Reise. Besonders bewegend war der Besuch des Grabes von Carlo Acutis, der bald heiliggesprochen wird. Dank der Kapuzinerbrüder durften wir sogar das Bischofshaus besichtigen – den Ort, an dem Franziskus einst seine Kleider ablegte und sie seinem Vater zurückgab mit den Worten: „Bis heute habe ich Petrus Bernadone meinen Vater genannt; jetzt aber will ich dem Herrn dienen. Ich gebe diesem Mann nicht nur das Geld, sondern auch meine Kleider zurück, die ich von ihm habe, und will hinfort nicht mehr sagen: Vater Petrus Bernadone, sondern: Vater unser, der du bist im Himmel.“

Die päpstliche Basilika San Francesco, mit ihren beeindruckenden Fresken von Giotto und der Sacro Convento, war ein weiteres spirituelles Highlight. Eine geführte Tour durch die Krypta und die Reliquienkapelle vertiefte unser Verständnis für die franziskanische Spiritualität. Der Tag endete mit einer besinnlichen Meditation.

Auf den Spuren der heiligen Klara
Unser Tagesausflug ins Rieti-Tal führte uns zum antiken Franziskanischen Heiligtum in Greccio, wo wir die Eucharistie feierten. Hier erfuhren wir, wie Franziskus das erste Krippenspiel ins Leben rief – eine Tradition, die bis heute lebt. San Damiano, die Geburtsstätte der Franziskanischen Bewegung, und das Eremitorium von Carceri boten uns ruhige Momente der Meditation und Reflexion.

Ein Abstecher nach Gubbio bescherte uns eine spannende Stadtführung und eine abenteuerliche Seilbahnfahrt auf den Monte Ingino. In Passignano sul Trasimeno genossen wir die malerische Schönheit des Ortes.

Die Porziuncola – Höhepunkt der Reise
Der krönende Abschluss war der Besuch der Santa Maria degli Angeli mit der Porziuncola-Kapelle. Hier hielten wir unseren Abschlussgottesdienst in der stimmungsvollen Krypta ab. Am letzten Tag, nach einem raschen Kofferpacken und einem ausgiebigen Frühstück, traten wir die Heimreise an, mit einem letzten Stopp in La Verna. Dort besichtigten wir die Basilika und die Wundmal-Kapelle, bevor wir müde, aber erfüllt um 21 Uhr wieder in Luzern ankamen.

Mit unvergesslichen Eindrücken und einem tieferen Verständnis für das Leben des demütigen Franziskus kehrten wir nach Luzern zurück. Diese Reise war mehr als nur eine Pilgerfahrt – sie war eine tiefe spirituelle Erfahrung, eine Reise ins Herz der franziskanischen Spiritualität. Die Orte, die wir besuchten, die Geschichten, die wir hörten, und die Gebete, die wir sprachen, brachten uns den Idealen des heiligen Franziskus und der heiligen Klara näher. Eine Reise, die uns die Essenz franziskanischer Spiritualität spüren liess und Lust auf mehr machte.

Entdeckungsreise nach Indien
Für alle, die noch mehr Abenteuer und spirituelle Erlebnisse suchen, bietet das Kloster Wesemlin im nächsten Jahr eine besondere Gelegenheit: Von 24. August bis 9. September 2025 führen wir eine entdeckungskristliche Reise nach Indien durch. Diese Reise wird von Bruder George Francis Xavier, der aus Indien stammt, geleitet. Auf dieser Reise werden wir die Geschichte des Christentums in Indien und die verschiedenen katholischen Riten kennenlernen, die dort praktiziert werden. Wir werden auch über die Weltreligionen, die allgemeine Geschichte und die politische Situation Indiens sprechen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, ein paar Bollywood-Tanzschritte zu lernen und Yoga-Asanas auszuprobieren. Diese Reise verspricht, eine kulturelle Entdeckungsreise der besonderen Art zu werden.

Für weitere Informationen zu dieser Indienreise melde dich bitte beim Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Erlebe die Vielfalt und Spiritualität Indiens und bereichere dein Leben mit neuen Eindrücken und Erfahrungen!

bruder george